Wieviel Windkraft braucht Hessen?

Foto: www.Abendblatt.de; dpa

Eine kleine einfache Dreisatzrechenaufgabe für alle. Diese zeigt jedem deutlich, dass die Vortellungen vieler Politiker in unserem Land völlig realitätsfern sind.

 

  • In Südhessen sollen 2,8% der Landesfläche mit Windkraftanlagen durch Vorrangflächen ausgewiesen werden.
  • In Hessen ist beabsichtigt bis 2050 100% des Energiebedarfs (Strom & Wärme ohne Verkehr) aus erneuerbaren Energieträgern zu erzeugen.
  • Windkraft soll dabei theoretisch mit 28 TWh (=28.000.000 MWh) beitragen.
  • Hessen ist 20.000 km² groß (=2 Mio. ha)
  • Wind- und Sonnenstrom stehen in Deutschland für max. 25% des Jahres zur Verfügung und unterliegen starken Schwankungen
  • Windenergie lässt sich nicht speichern
  • Windenergie ist nur bei ausreichend Wind verfügbar
  • Das Jahr hat 8760 Stunden
  • Die aktuell vorhandenen Windkraftanlagen kommen auf ca. 1400-1500 Vlh im Schnitt bundesweit. Wir nehmen mal optimistisch an: 1800 Volllaststunden.
  • In Hessen sind bis dato etwas mehr als 700 Windkraftanlagen mit einer rechnerischen installierten Leistung von 687 MWh installiert, mit einer Durchschnitts-Nennleistung von 2,2 MW pro Windkraftanlage.
  • Windkraftanlagen sollten immer in Windparks mit je 10 Stück stehen 
    (= ca. 5 ha Fläche)

 

(C) IG Roßdorf
Zur Erreichung der 28.000.000 MWh müssten in Hessen 5185 Windkraftanlagen mit einer effektiven Ist-Leistung von 5400 MWh (also 3 MW Nennleistung x 1800 Vollaststunden) installiert werden.

Das bedeutet, dass in ganz Hessen
ca. alle 6,3 km
ein Planquadrat in der Größe von ca. 38 km²

mit jeweils 10 Windrädern
errichtet werden müsste.

Wir sind der Meinung, dass solche Pläne in keinster Weise auch nur im Ansatz umzusetzen sind.
Noch ist nichts entschieden!
 
 (Basis und Quelle: Dr. Ing. Detlef Ahlborn)

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