Messeler Hügelland -"Hotspot der Artenvielfalt"-

"Das Messeler Hügelland ragt als nördliche Fortsetzung des Vorderen Odenwaldes weit in die flache Untermainebene hinein. Inmitten des Gebietes mit sanften Anhöhen (bis 230 m üNN) liegt die Gemeinde Messel und das UNESCO Weltnaturerbe Grube Messel.
Die umliegenden ausgedehnten Laubwälder zwischen Darmstadt und Dieburg sind nicht nur wertvoller Naherholungsraum für die Einwohner der angrenzenden Kommunen, sondern auch Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.
Naturnahe Waldabschnitte, viele Kleingewässer, mehrere Wiesenzüge und ausgedehntes Grünland in den Randgebieten bilden ein abwechslungsreiches Landschaftsbild."

(Quelle: Webseite, Messeler Hügelland)


Neben dem RP Darmstadt, dem Landkreis Darmstadt-Dieburg, dem Hessischen Umweltministerium sind zahlreiche Institutionen an dem Projekt beteiligt und unterstützen und fördern dies mit finanziellen Mitteln jedes Jahr. Aktuell wurde die Förderung über weitere 3 Jahre verlängert.

 

So wurden seit 2010 bereits mehrere erfolgreiche Maßnahmen getroffen, zum Schutz von aussterbenden Arten, wie z.B.

  • Erlen- und Eschenwälder
  • Gelbbauchunke, Laubfrosch, Moorfrosch, Springfrosch
  • Heidelerche, Wendehals, Ziegenmelker
  • Lungenenzian, Pillenfarn, Sibirische Schwertlilie.

Weitere Informationen finden Sie unter der Webseite: www.messeler-huegelland.de

oder in dem Flyer hier unten.

 

So wurden auch vor kurzem wieder Spuren des Luchs dort entdeckt (Radio FFH berichtete).

Zur Wildkatze laufen bereits seit einigen Monaten intensive Forschungsarbeiten.

 

Ebenfalls ist das Messeler Hügelland Heimat einiger Rotmilan-Populationen. Eine der ursprünglich geplanten 4 Windkraftanlagen wurde aus diesem Grund wieder gestrichen.

 

Windkraftanlagen werden zu tödlichen Fallen, wenn die Rotmilane beim Thermiksegeln oder bei Balzflügen in den Bereich der rasant drehenden Rotoren geraten. Im Genehmigungsverfahren muss deshalb sichergestellt werden, dass diese einen Mindestabstand von 1.000 m zu bekannten Horsten einhalten.
Ein noch deutlich größerer Abstand - mindestens 6.000 m - ist zu wichtigen Jagdgebieten einzuhalten.

 

Zu prüfen ist auch im Rahmen der Beantragung von Windkraftanlagen, ob es Auswirkungen auf die weitere Tier- und Pflanzenwelt gibt. Hierzu müssen zahlreiche entsprechende Gutachten erstellt werden. Auch die Beeinträchtigung der Zugvögel ist hier zu prüfen.

Flyer Messeler Hügelland
Flyer_Messeler_Huegelland_HMLV.pdf
PDF-Dokument [1.7 MB]
20. August 2010; DA Echo " Der biologische Brennpunkt Europas"
Von Grünen Politikern und der CDU einst gefördert
Echo Online - ,,Der biologische Brennpun[...]
PDF-Dokument [58.8 KB]

Interessant sind auch die Hinweise der "Europäischen Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V." (EGE)

Denn auch die Eulen sind ebenfalls direkt durch die WKA im Wald betroffen.

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