Zusammenfassung

Der Schwerlastverkehr in unserer Region (von B26 etc.) und der Fluglärm vom Frankfurter Flughafen sind kein Grund nun auch noch Windenergieanlagen (WEA) im Wald zu errichten und damit weitere Infraschallquellen zu erzeugen.


Alle Behauptungen, dass die Windenergieanlagen Zitat: „Die meiste Zeit des Jahres nicht hörbar sind(DA Echo, 10.04.2014, juwi Dr. Rehahn) sind schlichtweg zum Thema Infraschall falsch.

Die Verharmlosung aufgrund dauerhafter Wiederholung und Weitergabe unwissenschaftlich interpretierter Ergebnisse in Veröffentlichungen der Windkraftlobby und deren ständiges Verweisen auf völlig veraltete Standards, wie die TA Lärm, muß als gefährlich eingestuft werden. Der Staat ist durch das Grundgesetz verpflichtet, seine Bürger zu schützen.

Eine völlig veraltete Genehmigungspraxis und das privilegierte Genehmigungsverfahren entheben Gemeinde, Regierungspräsidium, Land Hessen und die Regierungen nicht von ihrer Verantwortung.

Es wird agiert frei nach dem Motto „Was man nicht hört, kann auch nicht schädlich für den menschlichen Organismus sein!“

 

In Dänemark wurde kürzlich ein weiterer Ausbaustop für WEA durch die Regierung verhängt, da man zunächst die Gesundheitsgefahren durch Infraschall näher untersuchen will, nachdem an einer nahegelegenen Nerzfarm wiederholt Fehlgeburten von bis zu 1600 Nerzen auftraten. Desweiteren wurde in einer bahnbrechenden Studie über den Pacific Hydro Cape Bridgewater Windpark im Bundesstaat Victoria, Australien, durch den führenden Akustiker Steven Cooper nachgeweisen, dass ein einzigartiges Infraschall-Muster, das er als “Wind Turbine Signature” in früheren Studien bezeichnet hatte, (durch eine “Trendlinie”) mit dem Auftreten und der Schwere der Symptome von Einwohnern, die sich wegen "unerträglicher Empfindungen” beschwert hatten, korreliert.
Dazu zählen Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Herzrasen, Druck im Kopf, Ohren oder Brust, etc., wie sie von den Bewohnern beschrieben wurden (die Symptome sind in der Regel als Wind Turbine Syndrom (WTS) oder unter dem Euphemismus “Lärmbelästigung” bekannt, der Verf.).

 

  • Politiker, Genehmigungsbehörden stützen sich auf Fehlbewertungen von Windkraftlobbyisten zur gesundheitlichen Belastung durch Infraschall
  • Die Wirkungen des Infraschalls auf alle menschlichen Organe (Gehirn, Herz- und Kreislauf, Leber, Nieren, Magen, Skelett) existieren unabhängig vom Gehör.
  • Die vielfach vertretene Meinung „Was man nicht hört, ist für den Menschen nicht wahrnehmbar und deshalb nicht schädlich!“ ist falsch und medizinisch vollkommen überholt.
  • Es ist also keine Frage eines Schadens verursacht durch Hörschall im herkömmlichen Sinne, sondern die Wirkung davon, dass ein ständig pulsierender Schalldruck dauernd den Druck im Innenohr ändert und das Sinnesorgan reizt und der Körper (besonders im Ruhezustand) durch Infraschallwellen zum Vibrieren gebracht wird, weil WEA zu nah an Wohnbebauungen errichtet werden.
  • Das deutsche Genehmigungsverfahren beruht auf veralteten gesetzlichen Grundlagen und berücksichtigt nicht die technische Entwicklung der WKA.
  • Die Gesundheitsgefahren ausgehend von Infraschall und tieffrequentem Schall emittiert durch WEA werden nicht berücksichtigt
  • Mindestabstände von Windkraftanlagen zu Wohnhäusern in Hessen, in Deutschland und weltweit sind viel zu niedrig
  • Der Schutz der Gesundheit wird im Grundgesetz jedem Bürger garantiert, aber von Seiten des Staates nicht gewährleistet. Er darf nicht wildem Aktionismus der Energiewende zum Opfer fallen.
  • Die Verletzung dieser Schutzpflicht kann von allen Grundrechtsträgern geltend gemacht werden, "auch von besonders empfindlichen Personen" (Jarass in Jarass/Pieroth, Grundgesetz-Kommentar, 13. Auflage 2014, Art. 2 GG Rn. 91 f.).  Selbst dann also, wenn die These zutrifft, dass nur ein bestimmter Ausschnitt aus der Bevölkerung eine Anfälligkeit für die Gesundheitsgefahren von Infraschall zeige, führte dies somit nicht zu einer anderen rechtlichen Bewertung: Lässt der Staat (in diesem Sinne umfasst der Begriff auch die Kommunen) es zu, dass Großwindanlagen in einem völlig unzureichenden Abstand zu menschlichen Wohnungen errichtet werden, verletzt er seinen staatlichen Schutzauftrag und kann für die gesundheitlichen Folgen haftbar gemacht werden.
  • Wenn entsprechende Gesundheitsschäden bei Betroffenen auftreten, kann sich hier sogar die persönliche Haftung (!) der dies ermöglichenden Gemeindevorstands und Gemeindevertretern mit ihrem Privatvermögen ergeben. Die parlamentarische Indemnität steht nur den Mitgliedern der staatlichen Parlamente, nicht aber den Mitgliedern der sog. "Kommunalparlamente" zu.
Flyer Gesundheitsschutz Infraschall März 2015
Gesundheitsschutz Infraschall Flyer 2015[...]
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