Welchen Lärm machen Windenergieanlagen?

Quelle: GE

 

Windenergieanlagen verursachen, wie alle anderen Industrieanlagen und Maschinen auch Lärm. Auch wenn die Hersteller von Windenergieanlagen und deren Betreiber immer wieder etwas anderes behaupten.
Denn damit werden Gemeinden, Behörden und Bürger schnell und einfach überzeugt.

Bei Windenergieanlagen entsteht zum einen mechanischer Lärm aus den Generatoren/Turbinengehäusen. Diese mechanisch verursachten Geräusche an der Nabe werden mit 103 bis 107 dB(A) gemessen und als offizielles Betriebsgeräusch durch die Windenergieanlagenhersteller angegeben.

Der hauptsächlich verursachte Lärm ist jedoch überwiegend aerodynamischen Ursprungs der nicht durch entsprechende Maßnahmen zu dämmen ist.
Er entsteht durch die sich durch den Wind drehenden Rotorblätter. Hier entstehen Luftverwirbelungen, die dann zu Wirbelschleppen führen. Typische Geschwindigkeiten der Rotorblätter an den Enden sind ca. 322 km/h, also die Geschwindigkeit eines startenden Düsenjägers.

Diese aerodynamischen Geräusche, verursacht durch die hohen Spitzen-Geschwindigkeiten der Flügel, werden von Fachleuten mit ca. 120 dB(A) bestätigt. Und je größer die Windkraftanlagen werden, umso tiefer wird die durch sie erzeugte Schallfrequenz.

Die konventionellen Messmethoden zur Ermittlung des Lärms von Windenergieanlagen sagen, dass die ermittelten Werte keine Gesundheitsschäden verursachen. Sämtliche Regelungen hinsichtlich Lärmquelle, Frequenz und Schallleistungsdruck von Windenergieanlagen berufen sich in Deutschland auf die in der aktuell gültigen Fassung aus dem Jahre 1998 stammende TA Lärm (von 1968), die die Besonderheiten des niederfrequenten Schalls und Infraschalls nur unzureichend berücksichtigt.

Schwerpunkt der TA Lärm sind hier lediglich die Auswirkungen auf die menschlichen Hörorgane.

Technisch ist das somit zwar alles korrekt ermittelt und die Werte sind seitens der Windkraftindustrie korrekt dargestellt, aber leider dennoch irrelevant!

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