Liebe Mitbürger, Mitstreiter und Freunde, liebe Andersdenkende,

 

auf dieser Seite bieten wir Ihnen eine offene Diskussionsplattform und auf der zweiten Seite einen Blog an.

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Wir laden jeden ein, seine Meinung zu den aktuellen Entwicklungen im Hinblick auf den geplanten Bau der zwei Windkraftanlagen auf dem Tannenkopf in Roßdorf zu äußern.

 

Für die Inhalte sind wir in keinerweise verantwortlich, wir bitten im Interesse aller ihre Diskussionsbeiträge in einer sachlichen, informativen und konstruktiven Weise zu führen. Insbesondere soll hier keine Kampagne gegen einzelne Politiker oder gar Behörden geführt werden. Wir hoffen, dass auch die Roßdörfer Politiker das Angebot einer sachlichen Diskussion wahrnehmen. Dies liegt im Interesse aller betroffenen Bürger Roßdorfs. Eine sachliche und auf Überzeugung der politisch Verantwortlichen gerichtete Diskussion sollte allein von der Kraft der Argumente getragen werden. Daher bitten wir um Respekt gegenüber allen Diskutanten und dem politischen Gegner und den Verzicht auf Polemik. Beleidigende Beiträge werden daher sofort gelöscht.

Kommentare

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  • Gunther Conrad (Samstag, 03. September 2016 17:54)

    Jeden Tag, wenn ich aus dem Haus gehe fällt mein Blick zwangsläufig auf die 2 Standventilatoren. Ich frage mich, wie man Windrädchen rechtfertigen kann, die sich in der meisten Zeit nicht drehen. Ich
    weiß, wen ich bei der nächsten Wahl garantiert nicht wählen werde!

  • IG Roßdorf (Montag, 11. Januar 2016 11:00)

    @ Thomas:
    Unsere Visualisierungen sind bis auf die erst Anfang 2015 erfolgte Reduktion der Gesamthöhe sehr realistisch, dass werden Sie sicherlich nicht bestreiten.
    Über die naturzerstörerischen, gesundheitsgefährdenden Auswirkungen der Windenergie existieren mittlerweile so viele Untersuchungen, dass es fast schon überflüssig erscheint, noch einmal darauf
    hinzuweisen. Die Windkraft zerstört all das, was sie zu schützen vorgibt: die Natur. Indem sie gleichzeitig unser Land – bzw., wenn es nach den Plänen der Windstrombetreiber geht, ganz Europa oder am
    liebsten gleich die ganze Welt – in ein reines Industriegebiet verwandelt, führt sie zudem zu einer umfassenden Entfremdung von der Natur. So erschwert sie es nachfolgenden Generationen, das
    wiederaufzubauen, was ihre Eltern zerstört haben, da sie durch die vollzogene Entfremdung gar nicht mehr nachvollziehen können, was sie verloren haben.

    Die Produktionsbedingungen von Windenergie werden weiterhin konsequent durch euphemistische Begriffe verschleiert. Der gewonnene Strom wird als „Öko-“ oder „Naturstrom“ tituliert, als könnte man ihn
    einfach vom Baum pflücken, der Windstromproduzent zum „Windmüller“ verniedlicht. Statt von Windkraftanlagen spricht man von „Windparks“, statt von Windstromgebieten von „Energielandschaften“. So
    leugnet die Sprache das Offensichtliche – Windkraftanlagen stellen einen massiven Eingriff in die Natur dar.

    Von einem Lerneffekt oder Gewöhnungseffekt kann man bei solchen Industrieanlagen durch die schiere Größe und die dauerhafte Bewegung (wenn der Wind denn mal weht) nicht sprechen. In Raibach
    (Groß-Umstadt & Binselberg) hatten damals von 600 Wahlberechtigten sich 400 gegen den Bau entschieden. Es gab massive Proteste der Bevölkerung und die sind anhaltend.

  • IG Roßdorf (Montag, 11. Januar 2016 10:56)

    @ Dagmar Hamacher:
    Es stimmt zwar, dass immer von der Inbetriebnahme im Dezember 2015 gesprochen worden ist, aber es wurde nie ein exakter Termin kommuniziert. Weder auf den Bürgerversammlungen Ende November, noch in
    der Gemeindevertretersitzung Anfang Dezember, nicht auf der Gemeinde Webseite, nicht im Roßdörfer Anzeiger. Geladen waren anscheinend dann nur die, die man hier dabei haben wollte. Ich kann Ihnen
    versichern, dass wir ansonsten diesen Termin als Zeichen unseres andauernden Protests zusammen mit vielen anderen Bürgerinitiativen aus dem Odenwald genutzt hätten.

  • Thomas (Sonntag, 10. Januar 2016 20:23)

    Woran mag es wohl liegen, das die Visualisierungen von
    WKA's so gut wie immer deutlich anders als die Realität aussehen? Ausserdem bin ich auch hoch erfreut, dass das menschliche Leben in Roßdorf auch nach der Inbetriebnahme der WKA normal weitergeht.
    Vielleicht setzt dort auch ein Lerneffekt wie in Raibach ein!

  • Dagmar Hamacher (Freitag, 08. Januar 2016 14:15)

    Der Behauptung, dass die WEA am 22.12.2015 still und heimlich in Betrieb genommen wurden, muss ich widersprechen. Die Inbetriebnahme wurde mehrmals im Roßdorfer Anzeiger sowie dem DE für Ende
    Dezember angekündigt.

  • IG Roßdorf (Dienstag, 29. Dezember 2015 12:16)

    @ Thomas:
    Es gibt viele Gründe gegen den Ausbau von Windkraft, vorallem in Schwachwindzonen, wo deren Wirtschaftlichkeit in keinster Weise gegeben ist, zu sein. Natur- und Vogelschutz, Verschandelung der
    Landschaft, Schutz der Menschen vor gesundheitlichen Auswirkungen wie Infraschall, Wertminderung der Immobilien, stetige Verteuerung der Energie, um nur ein paar zu nennen.

    Windenergie ist ineffektiv, teuer und schädigt Mensch, Umwelt und Natur in inakzeptabler Weise. Ohne die EEG-Umlagen, die wir alle zu zahlen haben, und Bevorrechtigungen, käme kein vernünftig
    denkender Mensch auf die Idee auf dem Tannkopf Windräder zu errichten. Diese EEG Zulagen müssen so schnell als möglich beendet werden, der weitere Ausbau muss gestoppt werden. Jedes weitere Windrad
    verschlimmert die Situation und es werden ehemals Naturgebiete in Industrieareal umgewandelt. Waren Sie schon einmal oben auf dem Tannenkopf und haben sich das Ausmass der Zerstörung und vor allem
    den Lärm dort angehört?

    Und was haben uns die fast 27000 Windkraftanlagen denn bisher gebracht?
    CO2 Einsparung nahe Null, lächerliche 1,6% des Primärenergiebedarfes konnten sie decken, allerdings in Form von unzuverlässigem und hoch volatilem Strom.
    Und am Ende zu glauben, dass Roßdorf damit einen Beitrag zur Energiewende und Rettung der sog. Klimakatastrophe leistet, ist einfach nur blauäugig.

  • Thomas (Dienstag, 08. Dezember 2015 07:39)

    Ab Januar werden die Roßdörfer Windräder hoffentlich Strom einspeisen. Dann kann jeder sehen, dass weder die Welt untergeht noch jemand zu Schaden kommt. Roßdorf liefert einfach seinen Anteil an der
    Energiewende! Gut so!

  • IG Roßdorf (Freitag, 04. Dezember 2015 20:12)

    Sehr geehrter Herr Friedrich,
    Die Verspargelung unserer Landschaften mit Windrädern belegt den blinden Klima- schutzglauben. Windräder sparen praktisch kein CO2 ein (mit ihrer Verbreitung haben sich die CO2-Emissionen
    Deutschlands sogar erhöht), ihr Strom ist um ein Vielfaches teuer als aus Kohle, Uran, Gas. Der Windstromfluktuation wegen sind kostspielige Gaskraftwerke zum Fluktuationsausgleich erforderlich. Nur
    der Bruchteil von aktuell ∼17% der installierten Windstromleistung steht zur Verfügung, weil der Wind meist zu schwach oder gar nicht bläst. Windradanrainer werden durch die dramatischen Wertverluste
    ihrer Häuser zwangsenteignet und durch Infraschall gesundheitlich geschädigt. Windräder töten Fledermäuse und Greifvögel zu Hekatomben. All dies ist bestens bekannt, und dennoch werden Windräder von
    fast allen deutschen Volksvertretern in blinder Gläubigkeit über die Klimaschutzwirkung dieser Anlagen begrüßt und propagiert.

  • Walter Friederich (Samstag, 07. November 2015 20:48)

    Es ist immer wieder interessant dass an Argumenten stets die ichbezogenen gelten! meine Umwelt mein Haus mein Schwimmbad meine Frau und mein Pferd!
    Die Problematik um die es geht ist die CO2 Problematik! die betrifft vielleicht Rossdorf nicht, den beim abschmelzen der Polkappen wird der Weg zur Nordsee kürzer, Rossdorf wird nicht
    untergehen.
    Doch welche Möglichkeiten haben wir? Windenergie ist sicherlich nicht die einzige, aber eine wichtige Möglichkeit CO2 arm strom zu erzeugen. Und man möge nachrechnen die Idee Windenergie von der
    Nordsee nach Süden zu bringen erfordert mehr Waldeinschlag und mehr Umweltzerstörung als die anlagen hier aufzubauen und natürlich liegen die Kosten höher! Ein Standpunkt der darauf hinaus läuft die
    Gesamtnachtiele für die Umwelt und die kosten gering zu halten ein dem Gemeinwohl verpflichteter Standpunkt wird um eine Befürwortung nicht herum kommen.... Trotz der letztlich tragbaren
    individuellen Nachteile.

  • schnellerer muskelaufbau (Mittwoch, 28. Oktober 2015 08:25)

    Interessante Homepage. Das Design und die nuetzlichen Informationen gefallen mir besonders gut.

  • Lothar müller (Samstag, 10. Oktober 2015 20:24)

    Liebe IG Roßdorf, anbei meine Email an die REG

    Sehr geehrter Herr Nintzel,
    Ihre schönfärberischen Artikel im Roßdörfer Anzeiger bezüglich der Windräder
    fordern meinen Widerspruch heraus. Wir haben in Mossautal 5 Windräder in ca.
    1 km Abstand von unserem Sommerhaus und können daher die negativen Begleiterscheinungen
    bestens beurteilen. Auch wenn man den Infraschall nicht hört, ist Lärmbelästigung
    hoch, je nach Windrichtung hört sich das wupp-wupp-wupp wie ein näheres oder weiter
    entferntes Flugzeug an. Eine Entwertung des Grundstücks ist damit sicher gegeben,
    Sie würden ja sicher auch kein Haus kaufen, bei dem Sie zu jeder Tages- und Nachtzeit
    mit dieser Geräuschbelästigung rechnen müssen. Je nach Sonnenstand stören auch die
    wirbelnden Schatten der Rotoren. Bei Dunkelheit stört das Geblinke der Windräder.
    Daß eine Synchronisation der Lichter möglich wäre, mag ja sein, wegen Gewinnmaximierung
    wird dieser Aufwand jedoch mit Sicherheit nicht realisiert, geschweige denn eine
    Einrichtung zur Erkennung anfliegender Flugzeuge. Außerdem werden von den Betreibern
    Auflagen zum Schutz der Fledermäuse nicht eingehalten - selbst Anzeigen gegen Betreiber
    und Aufsichtsbehörde sind erfolglos, sie werden wohl einfach ignoriert. Man kann daher
    davon ausgehen, daß sich dieses Verhalten auch bei anderen Auflagen z.B. beim
    Schattenwurf zeigen wird. Der Schutz der Anwohner spielt gegenüber der ohnehin geringer
    als geplanten Energieausbeute keine Rolle.
    Auf Wunsch können Sie sich gerne bei uns von der Sachlage überzeugen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Lothar Müller

  • ripoffreport (Donnerstag, 18. Juni 2015 03:35)

    Terrific Website, Keep up the wonderful job. Thanks a lot!

  • Ehrhard (Dienstag, 20. Januar 2015 21:19)

    Vielen Dank für den Echo-Artikel. Da ich die Zeitung nicht lese, wäre mir der augenblickliche Sachstand verborgen geblieben. Auf den Tannenkopf gehört keine Windkraftanlage, sondern eine
    Wiederaufforstung zulasten des angestrebten Betreibers. Vielleicht spielt dieses Thema auch eine Rolle bei der anstehenden Bürgermeisterwahl in Roßdorf.

  • Klaus (Freitag, 28. November 2014 10:46)

    Hallo nach Roßdorf,
    falls in Roßdorf oder Umgebung Menschen leben die unter dem Brummton Phänomen leiden. Sollte dringend überprüft werden wo Erdgas Verdichter Stationen, Pipelines und insbesondere Erdgasspeicher
    existieren. Die Turbinen der Technologie erzeugen anscheinend Infraschall Interferenz Felder die über Geologie und Luft riesige Flächen abdecken können, an der Hörschwelle oszillierend.

  • Matthias (Montag, 17. November 2014 10:10)

    Gemeindevertretersitzung 14.11.2014 Rossdorf
    Thema: Wiedereinführung #Tempolimit auf #B26.
    Schriftliche Antwort vom hessischen umwelt- und Verkehrsminister #Al-Wazir sinngemaess: \"Nein, da zu wenige Unfälle passieren und auch der dadurch verursachte Lärm gemäss Grenzwerten eingehalten
    würde und ausserdem zu wenige Wohnhäuser betroffen waeren.\"
    Das Thema wird daraufhin vom Parlament zu den Akten gelegt.
    Ein Grüner Umwelt- und Verkehrsminister hat nicht die Macht auf einer Bundesstrasse in Hessen ein vom vorherigen Minister aufgehobenes Tempolimit wieder aufzuheben. Müssen erst wieder mehrere
    unfaelle passieren, bis etwas geschieht?

  • Hermann Dirr (Montag, 30. Juni 2014 16:31)

    Hallo nach Roßdorf,
    wer glaubt, dass es bei zwei, drei Windindustrieanlagen im Gemeindegebiet bleibt, der sollte einmal in den Hohen Vogelsberg , oder den Soonwald fahren. Dort ist die Landschaft schon vorbelastet heißt
    es bei den Genehmigungsbehörden. Dann können dort auch noch mehr WIAs hin.
    Wenn es eben geht, dann kämpft um eure Landschaft, sonst endet das wie bei mir im Vogelsberg. Ab einen Kilometer von meiner Haustür beginnt ein Windindustriegebiet mit 45 Anlagen.

  • E. Glogowski (Freitag, 27. Juni 2014 20:27)

    Der Gemeinde Roßdorf sollte, falls es ihr bislang verborgen blieb, der Hinweis auf die bedrängte Geschäftslage ihres Windkraft-Partners zugehen.

    Aus meiner Sicht ist die Lage noch schlimmer als gemeinhin bekannt. Der Geschäftsbericht 2013 mit den vermutlich desaströsen Zahlen ist noch immer nicht veröffentlicht. Deshalb ist der Hinweis auf
    einen Geschäftsbericht 2014 völlig irrelevant. Die Konsortialbanken werden, wie es Praxis ist, schon jetzt reinen Tisch machen.

    Hoffentlich bleibt der Gemeinde Roßdorf das ganze Projekt erspart. Der Konkurs der Planungsfirma wäre
    der elegante Weg zum Projektausstieg.

  • Matthias (Donnerstag, 26. Juni 2014 10:38)

    Die GGEW reagiert nun mehr und mehr gereizt, siehe Artikel aus dem Darmstädter Echo von gestern mit der Überschrift "Wir haben das Gezänk satt"
    Die GGEW, die sich selbst in ihren Hochglanzprospekten als bürgernah bezeichnet und die Bürger umfassend informieren will, zeigt nun ihr wahres Gesicht.
    Dies war ja auch schon auf der Bürgerversammlung in Roßdorf zu sehen, wo kritische Fragen zahlreicher Bürger nur unzureichend oder gar nicht beantwortet wurden oder gar allzu kritischen Bürgern ein
    Redeverbot erteilt worden war.
    Ob man mit solch einem Auftreten dauerhaft Kunden gewinnt oder Kunden hält?
    Wenn man alle bis dato bekannten Fakten zusammenfasst ergibt sich auch in Roßdorf das gleiche Bild:
    Die Finanzierung gelingt nur über das Einsammeln von Privatgeldern in Form von nachrangigen Darlehen und 70-80% Fremdkapital. In der Wirtschaflichkeitsrechnung der GGEW, die leider ja nicht
    Bestandteil des Genehmigungsverfahren beim RP ist, ist die für 20 Jahre garantierte EEG Förderung als ein wichtiger Ertrags-Faktor enthalten. Das haben wir aus der Gemeinde Roßdorf schwarz auf weiß
    bestätigt.
    Zitat Frau Sprössler: "Die WEA sind sowieso am Rande der Wirtschaftlichkeit". Ja warum machen wir das dann überhaupt? Nur weil die GGEW damit die EEG Umlage wie in Lautertal abgreifen kann. Das ist
    der einzige Grund. Das Märchen vom Beitrag der Gemeinde Roßdorf zur ökologischen Erneuerung der Gesellschaft und das immer wieder Vorbringen der gleichen Argumente, wie Verhinderung der
    Klimakatastrophe, CO2 Reduktion, Fukushima und aktuell die Ängste über die Gasversorgung, lenken von den wahren Beweggründen der Energieversorger ab. Ansonsten könnte man ja nicht verstehen, warum
    nun mit den aktuellen vorliegenden Gesetzesänderungen der EEG Umlage das Geschrei der Windkraftlobby und PV Lobby so groß ist. Man sogar befürchtet, den PV und WKA Bau in Deutschland damit
    abzuwürgen? Ah ha, ohne EEG Umlage rechnet sich das nicht? Interessant.

  • Heiko Bouillot (Dienstag, 03. Juni 2014 12:56)

    Ich war am Wochenende in Gerolsheim, einer netten Kleinstadt nahe Ludwigshafen. Im Ortskerne auf der Hauptstraße fährt man in eine kleine Kurve, die einen Einblick in eine offene Gasse erlaubt. Ein
    denkwürdiger Moment für mich, es prankte mir ein gewaltiger Korpus einer WKA entgegen, extrem nahe am Ortskern. Beim hineinfahren waren mir die WKAs schon aufgefallen, wie auch umliegend stehen diese
    großen Windräder verteilt in der Landschaft. Wie mag es den Gerolsheimern nur ergehen haben als die Stadtverwaltung den Bau dieser Anlagen zustimmten, besonders der Ortsnahen?

    Anhand Gerolsheim und Umgebung muss man sich dringendst fragen ob es letztendlich bei 2 WKAs bleibt. in der Annahme das trotz aller berechtigten Zweifel, die Anlagen sich doch amortisieren, wer
    verhindert dann noch den Bau weiterer WKAs und wie nahe dürfen diese dann den bewohnten Häusern stehen? Sieht es dann irgendwann genauso aus wie in der Umgebung von Gerolsheim?

    Ich bin nach wie vor gegen den Bau dieser 2 Anlagen, denn als ich für unser Haus unterschrieben hatte, war der Bau der Windräder schon beschlossene Sache, mir das mitzuteilen der Mühe nicht wert.
    Alle Aufklärung und Versuche mich nun von Vorteilen zu überzeugen verhelfen mir nicht diese bittere Pille zu schlucken.
    Wenn nur ein Funken Wahrheit an der Sache ist das Infraschall gesundheitsschädlich ist, dann frag ich mich berechtigterweise wer hilft meinen Kindern und uns dann die Windkraftanlagen wieder
    abzubauen und Folge aus dieser eventuellen Gesundheitsschädigung zu rehabilitieren?
    Es gibt genügend Wald- und Wiesenflächen im Odenwald, welche weitab von jedem Haus sind, also warum zur Hölle werden WKAs dann ortsnah erbaut? Ich bin vielleicht zu naiv um das zu verstehen, klärt
    mich doch mal bitte jemand auf!

  • Matthias (Mittwoch, 21. Mai 2014 18:45)

    @Markus:
    Da kann ich Dir nur zustimmen.
    Das die Roßdörfer GRÜNEN und auch die Kreistags-GRÜNEN und Landtags GRÜNEN bei all dem mitmachen, muß einen wirklich wundern. Schlechte Energie Ausbeute, Rodung von wertvollem CO2 Speicher Wald,
    nachhaltige Zerstörung von Umwelt und Natur, ungezählte geschredderte Vögel und tote Fledermäuse etc.
    Ist das die Partei, die für die Natur eintreten will? Die sich für eine soziale und gerechte Gesellschaft einsetzt? Ist das die Partei, die sich für die Natur und den Naturschutz einsetzt? Wo sind
    die Naturschutzverbände, die Vogelschützer, die Waldschützer?
    Und das wie weiter unten schon jemand richtig recherchiert hatte, der Gemeindevertreter der GRÜNEN im Nachbarparlament in Mühltal, gleichzeitig der Projektierer der juwi AG in Roßdorf ist, hat mit
    dem Dilemma gar nichts zu tun und es besteht auch nicht der kleinste Verdacht.
    Man fragt sich nur: WAS IST DAS EIGENTLICH - GRÜN ?

  • Bernd Töpperwien (Samstag, 17. Mai 2014 00:18)

    Ich bin kein Hellseher, aber das, was jetzt passiert ist, habe ich Frau Sprössler bereits vor der Info im Februar schriftlich mitgeteilt. Sie hat meine Warnung weit von sich gewiesen. Die GGEW hat
    nun allen gegenteiligen Bekundungen zum Trotz, wie andere "windige" Geschäftemacher zuvor eine GmbH gegründet, die keine annähernde Absicherung der ökonomisch / ökologischen Risiken (nachrangige
    Darlehen, Pacht, Rückbau) decken kann. Die Kommunalaufsicht hat das wohl bereits erkannt und untersagt den Gemeinden eine Beteiligung... liebe Roßdörfer, lasst euch nicht auf die Schippe nehmen- je
    mehr Windparks ans Netz gehen, um so teurer wird unser Strom und die produzierende Industrie wird abwandern- dort hin, wo Strom nur die Hälft kostet, Frankreich z.B.... der Katzenjammer folgt dann,
    wenn's zu spät ist.
    Hierzu heute zu lesen bei Verivox:
    Strompreise in Deutschland wegen Energiewende mit am höchsten!
    Nach der Energiewende sind die Strompreise hierzulande im internationalen Vergleich für Verbraucher die zweithöchsten.
    http://www.verivox.de/nachrichten/strompreise-in-deutschland-wegen-energiewende-mit-am-hoechsten-98781.aspx?utm_medium=emailmarketing&utm_source=newsletter&utm_campaign=newsletter20140516&utm_content=http%3a%2f%2fwww.verivox.de%2fnachrichten%2fstrompreise-in-deutschland-wegen-energiewende-mit-am-hoechsten-98781.aspx

  • Markus (Freitag, 16. Mai 2014 10:05)

    Für das, wogegen die Grünen jahrelang gekämpft haben - gegen Bebauungen im Außenbereich, in Grünzonen, in freien Landschaften, in Waldgebieten etc. - haben sie sich zu den "besseren Planern"
    entwickelt. Viele Menschen hatten ihnen vertraut und auf den politischen Weg nach oben verholfen. Und was tun die "besseren Planer" nun? Mit Forderungen für den Bau riesiger Windräder in freien
    Landschaften und bisher von jeglicher Bebauung frei zu haltenden Wäldern unterstützen sie die massivste Natur- und Landschaftszerstörung aller Zeiten. Um ihren Erfolg zu abzusichern, wurde das
    Erneuerbare-Energien-Gesetz erfunden, auf den Weg gebracht und im Laufe der Jahre zwecks Steigerung der darin eingebundenen Gier nach Renditen mehrfach 'erneuert'. Ob die einstigen Wähler dies nicht
    bemerken?

  • Gerhard (Montag, 12. Mai 2014 12:14)

    Zitat Frau Sprößler:
    "Es geht mir nicht ums Geld, sondern nur um die ökologische Erneuerung."

    Dann fassen wir mal zusammen und zitieren aus den diversen Veröffentlichungen zu diesem Thema.
    Bietungsverfahren:
    a) "Das beste wirtschaftlichste Angebot unterbreitet"

    b) "Gemeinde Roßdorf soll sich finanziell beteiligen können, so wie die Bürger auch"

    c) "Die Bürger in angemessener Form informiert und beteiligt werden"

    Das war übrigens auch der Beschluß der Gemeindevertreter und aus diesen Gründen hatte man ja im Gemeindevorstand die GGEW dann ausgewählt, oder etwa nicht ?

    a) Wenn die GGEW das wirtschaftlichste Angebot unterbreitet hat, wieso ist das für den Gemeindevorstand und Frau Sprößler nicht relevant? Da nachweislich die Anlagen sich in einem Schwachwindstandort
    befinden, leisten sie auch keinen Beitrag zur ökologischen Erneuerung. Zumal nun auch bekannt ist, dass Fledermäuse und Zugvögel geschützt werden müssen und entsprechende Abschaltzeiten
    vorgeschrieben werden müssen.
    Da also mit den Anlagen kein Gramm CO2 eingespart wird, nein im Gegenteil Natur und Landschaft für immer nachhaltig zerstört werden und Wald als wichtigster CO2 Speicher zerstört wird, was für ein
    Beitrag zur ökologischen Erneuerung ist das dann noch ?

    b) Zur finanziellen Beteiligung werden plötzlich die Informationen verteilt, dass die Kommunalaufsicht das nicht genehmigen würde. Das war aber doch sicherlich Frau Sprößler schon im Januar und
    Februar bekannt. Im April hatte Frau Sprößler noch die Information verteilt, dass Reinheim und Fischbachtal sich beteiligen wollten. Keine 2 Tage später erklärte Fischbachtal seinen Rückzug. Und dann
    liest man hier, dass die GGEW nun in der Tat eine Betreibergesellschaft gegründet hat.
    Wie sieht das nun mit den Verträgen dazu aus ? Sind die dann noch Rechtens?


    c) Von einer umfassenden oder angemessenen Beteiligung der Bürger kann trotz ständiger Wiederholung "das 19 mal über das Thema berichtet" wurde nicht sprechen. Diese Informationen sind keine
    Holschuld für den Bürger. Der Bürger muss aktiv hier eingebunden werden. Die Verabschiedung der Mehrheit der Gemeindevertreter durch die Ermächtigung des Vorstands ist ein Armutszeugnis für die
    lokalen Politiker, die sich nun hinter dem Beschluss verstecken.

  • Matthias (Montag, 12. Mai 2014 09:32)

    Zitat Bundesminister Gabriel beim Solarmodul Herstellers SMA in Kassel:
    "Die Wahrheit ist, dass die Energiewende kurz vor dem Scheitern steht.

    Die Wahrheit ist, dass wir auf allen Feldern die Komplexität der Energiewende unterschätzt haben.

    Für die meisten anderen Länder in Europa sind wir sowieso Bekloppte.“

  • IG Roßdorf (Montag, 12. Mai 2014 08:35)

    @Thomas:
    Keine Frage, die Atomindustrie wurde seinerzeit auch in den Anfangsjahren subventioniert und wenn nun die Energiekonzerne die Kosten des Rückbaus auf den Verbraucher und den Staat übertragen wollen
    ist das ebensowenig richtig.
    Das heisst aber auch nicht, dass man die Windkraft z.B. mit hohen Subventionen fördern muss, an Standorten wo nachweislich nicht genügend Wind weht. Man muß ja auch nicht immer und immer wieder die
    gleichen Fehler machen.

  • Thomas (Sonntag, 11. Mai 2014 16:05)

    Schon mal heute die Zeitung gelesen? Demnächst erfolgt ein geringer nachträglicher Aufschlag auf den so billigen Atomstrom. Da werden dann sicherlich mindestens 50 Milliarden Euro Kosten
    verallgemeinert. Wie hoch wäre die EEG-Umlage mit einer Berücksichtigung dieser Kosten wohl noch? Sind das nicht auch Subventionen?

  • Karl (Samstag, 10. Mai 2014 21:24)

    tja vor einigen Tagen hiess das alles noch anders, "das macht die GGEW AG", die Gemeinde Roßdorf beteiligt sich finanziell am Vorhaben usw...
    und nun haben die Mitglieder der IG Roßdorf Recht gehabt mit ihren Aussagen hier im Web und auch auf der Info Veranstaltung.
    Da fragt man sich schon, ob auch bei all den anderen Punkten hier dem Bürger noch die Wahrheit gesagt wird.
    Und wenn man die Reaktion der GRÜNEN im Odenwald sich anschaut, da wird nur noch zwischen richtiger und falscher Mehrheit unterschieden. So viel zum Demokratieverständnis dieser Partei...

  • Norman Z. (Samstag, 10. Mai 2014 20:30)

    Jetzt ist es tatsächlich so gekommen wie befürchtet ... die GGEW gründet eine Betreibergesellschaft in der Rechtsform einer GmbH & Co KG für die geplanten WKA auf dem Tannenkopf. Ich sage den
    interessierten Kapitalanlegern nur soviel ... Augen auf bei der Kapitalanlage!!! Mehr zu sog. Nachrangdarlehen und möglichen Risiken finden Sie hier auf diesen Seiten oder im www!!!

  • Klaus (Donnerstag, 08. Mai 2014 12:32)

    Die Deutschen seien ein metaphysisches Volk, schrieb Madame de Staël 1810. Während sich die anderen Nationen um Handfestes kümmerten, lebten sie in der Welt der Ideen, hinter denen sie stets die
    Wirklichkeit suchten – nicht umgekehrt.

    Würde die französische Schriftstellerin noch leben, wäre sie womöglich Bloggerin. Ihr Urteil aber wäre dasselbe. Wahrscheinlich würde sie nur das Wort Idee durch Illusion ersetzen und hervorheben,
    wie geneigt die heutigen Deutschen sind, ihre Trugbilder für felsenfeste Tatsachen zu halten. Macht es Sinn, ihr Gaukelspiel als das zu entlarven, was es ist? Womöglich nicht. Manchmal aber mag die
    Wirklichkeit zumindest für eine kurze Zeit wie ein aufflammendes Streichholz wirken, das mit einem Blitz den dunklen Raum erhellt."
    Zitat Kolumne DIE WELT vom 07. Mai 2014.
    Wie passend auf manch lokalen Politiker in Roßdorf diese Aussage auch heute noch passt.
    Man läuft den Trugbildern der "ökologischen Erneuerung der Gesellschaft" in Roßdorf nach, obwohl alle, selbst Minister Gabriel öffentlich eingestehen, dass all das nichts bringt und unsinnig
    ist.
    Wann wachen die Bürger endlich auf ?

  • Bernd Töpperwien (Freitag, 02. Mai 2014 12:32)

    GGEW-Angebot Bürgerbeteiligung. Info für alle, die glauben, mit "windigen Geschäften" Geld verdienen zu können... besser das Geld ausgeben!
    http://www.t-online.de/wirtschaft/unternehmen/id_69232602/prokon-insolvenz-anleger-muessen-mit-mindestens-40-prozent-verlust-rechnen.html

  • IG Roßdorf (Donnerstag, 01. Mai 2014 10:44)

    @Thomas:
    Danke für Ihren Kommentar, wir möchten an dieser Stelle aber nochmals klar herausstellen, dass wir grundsätzlich nicht gegen Windkraftanlagen sind, aber an dem vorgenannten Standort auf dem
    Tannenkopf sind diese aus wirtschaftlichen und ökologischen Gründen absolut unsinnig. Es gibt sicher ausreichend Standorte, Off-Shore weit vor der Küste an der Nordsee, wo der Wind deutlich stärker
    und konstanter weht. Dort machen solche Anlagen durchaus Sinn. Ohne die Subventionen durch die EEG Umlage, die wir alle mit unserer Stromrechnung bezahlen müssen, würde kein wirtschaftlich denkendes
    und handelndes Unternehmen darin investieren. Das zeigen auch die immer wieder gebetsmühlenartig vorgetragenen Argumente der Windkraft-Lobby.
    Der Telekom Sendemast auf der Moret ist keine 100 m hoch und ausserdem bei weitem nicht so markant einsehbar, wie 2 jeweils 200 m hohe Windkraftanlagen die sich auch noch mit Ihren Rotorblättern
    bewegen und dabei hörbaren und nicht hörbaren Lärm verursachen werden.
    Das Messeler Hügelland ist zwar kein "Urwald" oder "Naturschutzgebiet", aber es ist aus ökologischer Sicht eine Katastrophe, Wald, der wichtiger CO2-Speicher ist, gerade im Rhein-Main-Gebiet, dass
    durch Industrie, Verkehr und Zersiedelung schon massiv betroffen ist, dann noch weiter zu roden, um dort Strom zu erzeugen. Was ist daran ökologisch?

  • Thomas Oetke (Mittwoch, 30. April 2014 23:53)

    Hallo Mitbürger,
    ich möchte mich für die Windkraftanlagen aussprechen. Es ist nicht selbstverständlich, dass der Strom aus der Steckdose kommt. Was gibt es besseres als regenerative Energien, wie Wasserkraft, Solar
    oder Windenergie? Mir ist es auf jeden Fall lieber, als wenn in unserer Nähe ein Kohle- oder Atomkraftwerk gebaut würde.

    Außerdem gibt es ja heute schon einen Sendemast, der dort im Wald steht. Den stört doch auch nicht wirklich jemanden.
    Bei unseren Rhein-Main Gebiet Wäldern handelt es sich um Wirtschaftsfläche und nicht um einen naturbelassenen Urwald.
    Deshalb ist es auch überfällig, dass die B38 bis nach Messel verlängert wird - am besten gleich bis zur A5.

  • Walter S. (Mittwoch, 30. April 2014 11:59)

    Es war eine sehr gute Veranstaltung letzten Sonntag im Sonnensaal. Die Informationen der IG Roßdorf und der Fachreferenten waren hervorragend recherchiert und vorgetragen. Ich habe meine Meinung nun
    nach der Veranstaltung geändert und schließe mich den Zielen der IG Roßdorf an. Es wird Zeit, dass die Politik in Roßdorf nicht weiter so tut, als wären die Bürger alle damit einverstanden. Man kann
    Politik nur MIT den Bürgern machen und nicht OHNE oder ÜBER DIE KÖPFE HINWEG !

  • Bernd Töpperwien (Donnerstag, 24. April 2014 19:10)

    zum Thema "wenn der Wind weht..."

    Ich bin heute 400 km nach Norden gefahren, dahin, wo der Wind wehen sollte... fast alle Windräder drehten... allerdings nur im eigenen Saft, ohne nennenswert Strom zu erzeugen! Im Durchschnitt gab's
    heute laut eex transperancy schlappe 1.600 MW oder 5% der in Deutschland installierten WKA-Leistung- wie so häufig in den letzten Wochen.
    Der Rest ist Schweigen- oder ?!

  • Bernd Töpperwien (Mittwoch, 23. April 2014 22:34)

    hallo Tachy,
    Gretchenfrage: was würden Sie schreiben, wenn Sie Zeitungsverleger mit erheblichen Werbeeinnahmen durch die Energiebranche wären?
    Sie würden mit den Wölfen Heulen und Gesundheitsgefahren vehement leugnen... man lebt ja von Werbeeinnahmen...?!
    Ich halte es da lieber mit den belegbaren Ergebnissen Deutscher Institutionen und nicht mit den in die Feder diktierten Lügen der Windenergiebranche. Kommen Sie doch am Sonntag und informieren Sie
    sich. Falls Sie kein "grünes Brett vorm Kopf" haben, gelingt es mir bestimmt, Sie zu überzeugen :-))

  • Hans Kolpak (Montag, 21. April 2014 16:33)

    Energiewende = Neusprech
    Stromerzeugung = Physik

    Wer an die Energiewende glaubt, ist auch überzeugt, durch Windräder Wind zu erzeugen: Immer, wenn die Windräder sich drehen, weht Wind, oder? 99 Prozent aller Menschen fallen auf die Propaganda
    rein.

    Hans Kolpak
    Stromverbraucherschutz NAEB e.V.
    www.NAEB.de

  • Tachy (Samstag, 19. April 2014 12:51)

    Krankmachender Infraschall ist pseudowissenschaftlicher, an den Haaren herbeigezogener UNSINN!

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/wind-turbine-syndrome-krank-vor-angst-vor-infraschall-a-890407.html

  • Bernd Töpperwien (Donnerstag, 17. April 2014 17:05)

    Hallo Kai S.,
    kommen Sie doch einfach zu der Veranstaltung und lassen Sie uns mit dem gegenseitigen vorhandenen Fachwissen diskutieren... ich kann das, was ich vortragen werde belegen, Sie hoffentlich auch?!
    Ich freue mich schon sehr auf Ihren konstruktiven Diskussionsbeitrag am 27.4.!

  • Kai S. (Donnerstag, 17. April 2014 09:19)

    Auf den Vortrag von Hrn. Töpperwien darf man gespannt sein, sind gesundheitliche Auswirkungen von Infraschall auf den menschlichen Körper wissenschaftlich nicht belegt. Die Anwesenden werden
    hoffentlich über den Nocebo-Effekt aufgeklärt, dass allein das Schüren von Ängsten zum Auftreten von Symptomen führen kann - genauso wie der Placebo-Effekt wie z. B. in der Homöopathie.

  • IG Roßdorf (Mittwoch, 16. April 2014 21:33)

    @ Dagmar:
    In den von Ihnen zitierten aktuellen Urteil hatte eine Privatperson gegen die WKA´s die 1,7 km von ihm entfernt gebaut werden sollen geklagt. Eine etwas andere Sachlage vom Grundsatz her.
    Wir stellen mal die Frage zurück, wie Sie ihren Enkeln in 30 Jahren erklären wollen, warum wir allen Wald als wichtigen CO2-Speicher gerodet haben, um dafür unnütze Windkraftanlagen zu stellen. Jedes
    Ding hat seinen Platz, Windkraftanlagen im Binnenland haben den bis auf sehr wenige Standorte gar nicht.
    Wir sind nicht gegen Windkraft, aber wir sind gegen Windkraftanlagen an ökologisch und wirtschaftlich unsinnigen Standorten, wie dem in Roßdorf.
    Waldflächen großflächig zu roden ist schon etwas anderes als im Wald Holz zu machen, aber ich kann Sie trösten, ich habe keinen offenen Kamin oder desgleichen.

  • Andre (Mittwoch, 16. April 2014 18:21)

    Energiegenossenschaft stopp WKA Planungen
    „Wir haben immer gesagt, dass wir gegen die Gebote der Wirtschaftlichkeit und gegen den Willen der Bevölkerung keinen Windpark schaffen werden“, rief Vorstandssprecher Christian Breunig im
    ECHO-Gespräch für die Energiegenossenschaft Odenwald (EGO) in Erinnerung, um hinzuzufügen: „Wir halten Wort.“ So wurden nun in BeerfeldenWKA Pläne beim RP wieder zurückgezogen.

  • Dagmar (Mittwoch, 16. April 2014 14:44)

    Urteil Verwaltungsgericht Frankfurt zur genehmigten Anlage im MKK: Windräder verschandeln weder die Sicht noch stellen sie eine Lärmbelästigung dar. Dem Vorrang der erneuerbaren Energien ist Rechnung
    zu tragen.
    Alle die gegen Windkraft in Roßdorf sind, sollen sich mal überlegen, was sie ihren Enkeln sagen werden, wenn diese in 30 Jahren sagen: Ihr habt doch gewusst, dass die Erderwärmung voranschreitet; ihr
    hattet alle Möglichkeiten. Warum habt ihr nichts unternommen?
    Die Argumente der IG könnte man im Übrigen für fast jeden Standort eines Windrades vorbringen. Solange die Windräder an anderer Stelle gebaut werden, ist alles ok. Hauptsache nicht vor der eigenen
    Haustür. Mich würde mal interessieren, wer von den Windkraftgegnern in Roßdorf einen Holzofen (Kamin) im Haus hat und keine Skrupel hat, Bäume im Roßdorfer Wald zur Energiegewinnung zu fällen. Die
    Bäume für die Windräder fallen,sind letztendlich auch nur zur Energiegewinnung gefällt worden.

  • Helmut Gabler (Freitag, 11. April 2014 15:48)

    Gerade erfahre ich im Roßdörfer Anzeiger Nr. 15, Seite 8 von der GGEW wunderliche „Neuigkeiten zum Windprojekt Roßdorf“.

    Ich lese, daß die beiden Windräder 14.344 MWh im Jahr erzeugen und 4.781 Haushalte mit Strom versorgen. Dazu meine Rechnung:

    Theoretische Maximalleistung pro Jahr für beide WKA: 5,06 MW x 8670 h = 43 870 MWh

    Alle anerkannten Statistiken gehen von einer mittleren Ausbeute von Windanlagen an Land von 17 % aus,

    also 43 870 x 0,17 = 7 458 MWh.

    Alle Rechnungen der Stromversorger gehen von einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 3 500 kwh/Haushalt aus,

    also 7 458 MWh : 3 500 kwh = 2 130 Haushalte.



    Das differiert um mehr als den Faktor 2. Wenn die Wirtschaftlichkeitsrechnung der GGEW genauso streut, sehen die Einzahler der „Bürgerbeteiligung“ ihr Geld nicht wieder.

    Ich bin ein seit 15 Jahren pensionierter Postbeamter aus Roßdorf und kein Kenner der Materie. Vielleicht korrigiert mich jemand.

  • Helmut (Dienstag, 08. April 2014 23:05)

    Für Betreiber von Offshore-Windkraft-Plattformen verlängerte Gabriel selbst – ziemlich unbemerkt von der Öffentlichkeit – den Höchstfördersatz von 19 Cent pro Kilowattstunde. An der Strombörse kostet
    eine Kilowattstunde zurzeit ungefähr 4 Cent; bei jeder Kilowattstunde Offshore-Windstrom muss der Stromkunde über die EEG-Umlage also 15 Cent zuschießen. Es dürfte weltweit nicht viele Fälle geben,
    in denen die Subventionshöhe eines Gutes mehr als das Dreifache des Basispreises beträgt. Liegen die Anschlusskabel für eine Rotorenplattform nicht rechtzeitig, dann zahlt der Stromkunde auch:
    nämlich Offshore-Haftungsumlage.

  • Thomas (Dienstag, 08. April 2014 15:01)

    @Gerhard
    Glauben sie ernsthaft, dass man nur mit einer weltweit koordinierten Aktion des Weltklima retten kann? Irgendwer muss wahrscheinlich vorangehen, warum nicht Rossdorf!? In Groß-Umstadt hat das unter
    ähnlichen Randbedingungen doch auch funktioniert.
    Immerhin wirkt ihre Seite doch wesentlich professioneller als die von der Binselberg-BI.

  • Gerhard (Dienstag, 08. April 2014 12:26)

    @ Thomas:
    Selbstverständlich berücksichtigen wir das. Aber glauben Sie ernsthaft, dass Roßdorf oder Deutschland alleine mit einer unkoordinierten Planwirtschaftlichen Aktion das Weltklima retten kann und wird?
    Alle bisherigen Bemühungen von D sind was die Rettung des Weltklimas angeht bis dato wie ein Tropfen auf den heissen Stein. Das bislang Erreichte wird den Klimamodellen zufolge zu einer
    Temperaturabsenkung von weniger als 0,001 Grad Celsius bis zum Ende des Jahrhunderts führen; das heißt, der globale Temperaturanstieg verzögert sich bis zum Jahr 2100 rein rechnerisch um knapp 16
    Tage.

  • Thomas (Dienstag, 08. April 2014 11:47)

    "Langfristig kann man nur im Wettbewerb bestehen, alles andere ist aktuell nur eine Form von Planwirtschaft". Dann berücksichtigen sie bitte auch einen Anstieg des Meeresspiegels von mehreren Metern
    für die nächsten Generationen in ihrer Kalkulation.

  • IG Roßdorf (Dienstag, 08. April 2014 10:01)

    @ Thomas:
    Wir möchten hier nochmals klarstellen, dass wir nicht grundsätzliche gegen Windkraftanlagen sind, aber nicht an wirtschaftlich und ökologisch unsinnigen Schwachwindstandorten. Immer wieder mit dem
    Gegenargument "St Florians-Prinzip" zu kommen ist leider etwas zu einfach und schlichtweg falsch, da man die Realitäten und Fakten damit auf einfache Art und Weise versucht mundtot zu machen.

  • IG Roßdorf (Dienstag, 08. April 2014 09:56)

    Wer immer gleich mit dem Argument kommt, auf dem Tannenkopf ein Atomkraftwerk oder ein Kohlekraftwerk zu bauen, dokumentiert nur sein unzureichendes Nachdenken. Sie wissen genauso gut wie jeder
    andere vernünftig denkende Mensch, dass diese Vorschläge völlig absurd sind.
    Langfristig kann man nur im Wettbewerb bestehen, alles andere ist aktuell nur eine Form von Planwirtschaft. Ich gebe Ihnen recht, dass in der Vergangenheit auch Atomstrom subventioniert wurde. Genau
    wie die Atompolitik der 1950er Jahre stellt die gegenwärtige Erneuerbaren-Politik eine “Anmaßung von Wissen” (F. A. v. Hayek) dar. Die heutigen Subventionen sind in keiner Weise geeignet, künftigen
    Wohlstand zu sichern. Im Gegenteil – sie hemmen die Innovationskraft und leiten die technologische Entwicklung auf falsche Fährten. Jede Form der Energieerzeugung hat problematische Umweltwirkungen.
    Das Label „Ökostrom“ ist ein erfolgreiches, aber irreführendes Marketinginstrument.Fossile Reservekraftwerke können nicht mehr rentabel betrieben werden.
    Die Folgen der EEG Umlage sind: In geeignete fossile Kraftwerke mit höherem Wirkungsgrad wird nicht investiert.
    Relativ kostengünstige Braunkohlenkraftwerke werden als Reserve bevorzugt.
    CO2-günstige, aber relativ teure Gaskraftwerke werden wegen Verlusten abgeschaltet.

  • Thomas (Dienstag, 08. April 2014 08:32)

    Zitat von IG Rossdorf:
    "Von der Windkraftlobby wird leider allzugerne auch vergessen, welche ökologischen Schäden durch den Bau der Windkraftanlagen gerade in Schwachwindgebieten und im Wald verbunden ist"
    Haben sie schon mal ein Braunkohletagebau gesehen? Es gab auch schon früher Leute die die zeichen der Zeit nicht erkennen wollten oder konnten. Schlimmer sind sicher nur noch die NIMBY's, davon
    scheint es ja in Rossdorf einige zu geben!

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