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Aktuelle Pressemeldungen und unsere Presseerklärungen inden Sie in der Rubrik Media

Windkraft auf dem Tannenkopf, Gemeindevertretersitzung 28.04.2017 Roßdorf

1997 wurde der Bau von WEA gemäß Baugesetzbuch privilegiert. Damals waren WEA 30m hoch und ein Landwirt stellte diese auf seinen Acker neben die Scheune. Heutige WEA, wie die auf dem Tannenkopf, sind mehr als 200m hoch und haben weitreichende Auswirkungen auf die sie umgebende Landschaft und stehen mittlerweile mitten im Wald.

Nicht nur das die WEA immer größer werden und immer mehr auch in windschwachen Gebieten gebaut werden, so produzieren schon heute die ca. 28.000 WEA bundesweit entweder viel zu viel Strom, der dann zu „Negativpreisen“ ins Ausland verklappt wird, oder aber in Zeiten einer Dunkelflaute gar keinen Strom.

Mensch und Natur leiden massiv unter dieser Privilegierung. Immobilien, gerade im ländlichen Raum, verlieren massiv an Wert, viele Menschen leiden unter den Auswirkungen des wenig erforschten Infraschall auf ihre Gesundheit, Wald als wichtigster CO2 Speicher wird gerodet, Rotmilane, Bussarde, Kraniche, Fledermäuse werden geschreddert, Landschaften sinnlos zerstört und all das unter dem Vorwand, das Klima zu retten.

Nichts rechtfertigt eine weitere Ausweisung von Vorrangflächen. Nach Ausweisung von 2% der Landesfläche in Hessen für die Nutzung von Windenergie, soll der Rest Ausschlussgebiet werden, was auch richtig ist, um eine weitere Zerstörung und Zersiedelung unserer Landschaft zu begrenzen.

Seitens der Landesregierung besteht der Anspruch an die Planung, regional ordnend zu wirken. Genau diese regionale Bauordnung kann aber aufgrund der Fernwirkung von WEA nur über das Instrument der Regionalplanung oder einer Regionalen Flächennutzungsplanung (Regionalverband Südhessen) effektiv bewirkt werden. 

Man kann ja grundsätzlich verschiedener Auffassung über den Sinn oder Unsinn der Windenergienutzung und eines Landesentwicklungsplans sein, auf der Gemeindevertretersitzung in Roßdorf am 28. April war es einzig und allein die Fraktion  WiR -Wir in Roßdorf, die sich gegen den Antrag der SPD und CDU stellte. Mit diesem Antrag sabotieren die SPD und auch die CDU in Roßdorf die Ziele der hessischen Landesregierung, die Windenergienutzung im künftig geltenden Regionalplan nur auf die vorgesehenen Vorrangflächen zu beschränken. Am 28. April hat die CDU-Fraktion die Forderung, auch eine Entwicklung der Windenergienutzung über diese Flächen hinaus zu ermöglichen, in der Gemeindevertretung Roßdorf unterstützt. Damit wird aufs Neue regionalplanerisch windigem Flickwerk Tür und Tor geöffnet. Eine Ablehnung des Regionalplans Erneuerbare Energien durch die Gemeinde Roßdorf analog der ersten Offenlage, ohne sich mit den Details darin zu beschäftigen, ist sinnentleert und politisch durchschaubarer Aktionismus.

Wir haben uns die Mühe gemacht, sämtliche Einsprüche für die Anlagen auf dem Tannenkopf nach der ersten Offenlage zu studieren und den neuen Flächensteckbrief im Detail angeschaut. Es ist und bleibt eine Schande, dass sämtliche Einsprüche, wie z.B. die vom Flugplatz Egelsbach, von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, vom Forstamt Dieburg, oder vom Landesdenkmalamt völlig unberücksichtigt geblieben sind. Gutachter, Bürger und Windkraftkritiker werden und wurden unter Druck gesetzt, Fachbehörden, deren Schaltstellen mittlerweile wie das RP Darmstadt durch GRÜNE besetzt sind, entscheiden nicht mehr ohne politische Einflussnahme.

In dem nun vorliegenden neuen Steckbrief der Vorrangfläche 144 schafft man nachträglich Fakten, indem man die Vorrangfläche um 8 ha erweitert, da die nördlichere der beiden WEA sich zum Zeitpunkt der Genehmigung außerhalb der Vorrangfläche befand.

GRÜNE, SPD und CDU in Roßdorf verschließen leider weiterhin die Augen davor, dass ein weiterer ungezügelter Ausbau der WEA nur noch aktive Lobbyarbeit für die WEA Hersteller ist und sie durch die mittlerweile höchsten Stromkosten in der EU, die finanziellen Folgen gerade auch für Familien mit kleinen und mittleren Einkommen vollständig ausblenden.

Windräder auf dem Tannenkopf
Stellungnahme zu RAZ Bericht GRÜNE vom 01.09.2016

 

Die IG Roßdorf und die Vielzahl an Unterstützern sind auch weiterhin aktiv. Wir unterstützen mit unserer  Erfahrung eine Vielzahl anderer Bürgerinitiativen, sind im Landesverband Vernunftkraft Hessen e.V. und auch in der Schutzgemeinschaft Odenwald aktiv.

 

Das sich, Zitat: „alle Befürchtungen und Behauptungen in Luft aufgelöst haben“, davon kann überhaupt keine Rede sein: Das Thema Naturschutz und deren Missachtung im Rahmen des privilegierten Genehmigungsverfahrens für Windenergieanlagen (WEA) sind überall und nicht nur in Roßdorf sichtbar. Gesetze und Verordnungen werden durch vom Auftraggeber bezahlte sog. „Gutachten“ gebeugt. Würde man das Thema Naturschutz, für das GRÜNE einst angetreten sind, konsequent beachten, gäbe es kein einziges Windrad im Wald.
Die von der Landesarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG VSW)  im sog. „Helgoländer Papier“ vorgegeben Abstandsempfehlungen rund um Rotmilanhorste und auch andere im Wald brütenden und lebenden Arten wurden und werden weiterhin sträflich missachtet. Rotmilane meiden nicht WEA
(u. a. BERGEN 2001, STRASSER 2006, DÖRFEL 2008), sondern suchen diese sogar noch eher gezielt durch das gestiegene Nahrungsangebot unter den WEA sowie entlang der Zuwege auf, wodurch das Kollisionsrisiko steigt (u. a. MAMMEN et al. 2008, RASRAN et al. 2008).  Für die Genehmigung der WEA auf dem Tannenkopf wurden noch die alten Ausschlußkriterien von 1000 m rund um einen Rotmilanhorst herangezogen, im April 2015 wurde diese Empfehlung auf 1500 m erhöht, jedoch leider für Roßdorf zu spät.  Es ist nur eine Frage der Zeit, wann die ersten Rotmilan-Schlagopfer auch hier zu beklagen sein werden.

 

Zahlreiche Politiker in Bund, Land, Kreis und Gemeinde versuchen durch krampfhaftes Festhalten an einer vermeintlich grünen Ideologie die Atmosphäre zu schützen, zerstören dafür aber reihenweise nützliche Biosphäre, unseren Wald. Anstelle weiter ungehindert den massiven Ausbau von WEA im Binnenland mit Subventionen zu fördern und damit Natur zu zerstören, sollte lieber in Forschung und Innovation investiert werden.

 

Was das Thema Lärmbelästigung und Infraschall aus Industrieanlagen angeht, nichts anderes sind die WEA, wurde mit unserer Hilfe Ende Februar 2016 Verfassungsbeschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht eingereicht. Mittlerweile kann jeder der am nordöstlichen Ortsrand von Roßdorf wohnt, oder im Wald auf der Geburtstagsallee unterwegs ist, die WEA deutlich hören, sofern genügend Wind weht und sie sich auch drehen. Gefühlt sind die WEA auch an manchen Tagen deutlich lauter zu hören, als die nahegelegene B26.  Ein Video dazu findet man auf unserer Webseite unter www.ig-rossdorf.eu/Videos.  Es gibt neue Untersuchungen, die belegen, dass die Genehmigungspraxis, die sich nur an Schallprognosen orientiert, veraltet ist. Das Standardmodell ist immer noch die DIN ISO 9613–2, die bislang auch von der Bund-/Länder-Arbeitsgemeinschaft für Immissionsschutz (LAI) empfohlen wird.

Nur: Das Prognosemodell wurde für bodennahe Schallquellen mit einer Höhe von maximal 30 m entwickelt. Tatsächlich erreichen moderne Anlagen bereits Nabenhöhen von 140 m. In NRW wurden dazu neue Feldforschungen an bestehenden Anlagen durchgeführt und ab einer Entfernung von 800 m stimmten die Ergebnisse in der Realität nicht mehr mit den Prognosen der Hersteller überein. Die WEA waren deutlich lauter.

Verfassungsbeschwerde eingereicht

Am 25.2.2016 fand in Berlin die Pressekonferenz anlässlich der Einreichung der Verfassungsbeschwerde statt.

Viele überregionale Medien namen daran teil, u.a. haben die DIE WELT und die taz ausführlich darüber berichtet.

 

Odenwald ist UNESCO Global Geopark

Weitgehend umbemerkt von Politik (gewollt?) und Öffentlichkeit wurde am 17.11.2015 der "Geo Naturpark Bergstraße Odenwald" durch die UNESCO aufgewertet. Er ist einer von nur 6 neu ernannten Parks innerhalb Deutschlands. Offizieller Titel ist „UNESCO GLOBAL GEOPARK“.
Wichtig ist die damit einhergehende Gleichstellung zu UNESCO Welterbestätte und UNESCO Biosphärenreservate. 
 
Weitere Informationen gibt es dazu auf der UNESCO Homepage unter:
und

 

Die Aufwertung der Bergstraße und des Odenwaldes durch die Kulturorganisation der UNESCO und der damit einhergehende Anstieg des naturnahen Tourismus ist mit den massiven Ausbauzielen der Schwarz-Grünen Landesregierung in Hessen keinesfalls zu vereinbaren. Hier muss der Schutz der Menschen, der Natur und der Arten vor den unsinnigen WKA Vorrang haben.

Irgendwo sollen die Dinger auf 2 % der Landesfläche hin...

Das Wirtschaftsministerium in Wiesbaden bereitet in Sachen Windkraftausbau seit geraumer Zeit Einiges vor.
Aktuell haben wir erfahren, dass dort eine Vereinbarung getroffen werden solle, bei der man von 9 % der Kreisfläche des Odenwaldkreises als Vorrangfläche für
Windkraftanlagen ausgeht. Das wären sechsmal so viel wie im gemeinsamen
Flächennutzungsplan des Odenwaldkreises vorgesehen.

Der Kommentar, den die hessische Regierungspräsidentin Frau Brigitte Lindscheid von "Den Grünen" an die Beschlussvorschlag zur Entscheidung am 11.12 über das "Greiner Eck" angehängt hat.

Gerade angesichts steigender Widerstände gegen die Nutzung der Windenergie in der Bevölkerung und der Politik wäre es vor dem Hintergrund der energiepolitischen Ziele, denen sich auch die Regionalversammlung Südhessen verpflichtet sieht, kontraproduktiv, die Zulassung der Abweichung (Anmerkung: also das Greiner Eck in den Regionalplan aufzunehmen) zu versagen."(Zitat Ende)

 

Die beiden WEA in Roßdorf und die Planungen im Greiner Eck sind damit nur der Anfang in der gesamten Region.


Man spricht von einem "Solidarbeitrag des Odenwaldkreises" für die Regionen in Hessen, die durch Flugsicherung für Windkraftanlagen nicht bebaubar sind. Was dies genau bedeuten soll, konnten wir uns aktuell noch nicht so ganz erklären. Unabhängig davon, haben wir einmal die vorgesehenen Vorrangflächen im Kreis und auch den umliegenden Kreisen in einer Karte dargestellt. Dies kann bis zu 400 WEA im Odenwald bedeuten. Ein Horrorszenario.

 

Doch im gesamten Odenwald und den angrenzenden Landkreisen und Bundesländern, gibt es aktuell mehr als 20 Bürgerinitiativen, deren gemeinsames Ziel es ist, weitere WEA im Odenwald zu verhindern. Eine beachtliche Zahl. Und es zeigt, dass der Protest stärker in der Bevölkerung wird.

 

Das Märchen von der lokalen Wertschöpfung

Quelle: IG Roßdorf

Gerne wird ja auch immer wieder die Mär verbreitet, dass mit der Energiewende auch in der Region eine lokale Wertschöpfung geschaffen wird, durch den Einsatz lokaler Bauunternehmen etc.

 

Fakt ist, dass aktuell für die Windkraftanlagen in Roßdorf der Windmessmast im letzten Jahr von einer polnischen Firma auf- und abgebaut worden ist.

Um nun dem Ganzen die Krönung aufzusetzen, haben wir vor Ort entdeckt, dass die Teile des Turms „Made in China“ sind. Nicht dass wir per se gegen die Globalisierung der Wirtschaft sind, aber wie nachhaltig ist es bitte, wenn Turmteile in China produziert werden und von dort zur Baustelle transportiert werden? Wieviel CO2 wurde für die Produktion und den Transport der Bauteile schon verursacht? Das der Kran zum Errichten der Windkraftanlage aus Österreich, die Errichtung durch Mitarbeiter aus Polen stammen, ist in der heutigen Welt ja schon fast normal.

Aber wo bitte ist da die Nachhaltigkeit bei einem solchen Projekt?
Wo bitte ist da die viel Gepriesene und von Grünen Politikern immer wieder erwähnte "lokale Wertschöpfung"?

Wo werden dadurch Arbeitsplätze in der Region gesichert?

 

Da der Bauherr, die kürzlich von der MVV übernommene juwi Gruppe, finanziell stark angeschlagen ist und man Wochen in Verzug war, man dank unserer Aktivitäten erst 1,5 Jahre später mit dem Bau beginnen konnte, werden wohl alle Möglichkeiten ausgenutzt, um am Ende noch Geld und Zeit zu sparen. Da ausserdem die EEG Umlagen per 01.01.2017 erneut für Windkraftprojekte sinken, versucht man mit aller Gewalt die beiden WKA fertigzustellen und noch Ende 2015 ans Netz zu nehmen.

Weitere Fotos finden Sie dazu hier.

Schauen Sie dazu auch mal unter Facebook auf unsere Seite und lesen Sie die zahlreichen Kommentare von Roßdörfer Bürgern.

Quelle: Rhein Pfalz Zeitung

Strompreis in Deutschland:

 
Basis: Durchschnittshaushalt mit 3.500 kWh p.a. Stromverbrauch
 
EEG-Umlage betrug 2000 noch 0,2 Cent/kWh
EEG-Umlage 2017 (Netto) = 6,88 Cent/kwh zzgl 19% Mehrwertsteuer
 

Anteilsgliederung Strompreis

 
25 % Stromerzeugungs- und Vertriebskosten  (https://de.wikipedia.org/wiki/Strompreis#Sondervertr.C3.A4ge)
 
 
 
 
 
 
 
= Strompreis
 
Das lohnt sich…für den Finanzminister… 
Keine finanzielle Beteiligung der Stadt Reinheim an den WEA in Roßdorf
Auch die Stadt Reinheim, die zunächst laut BM Sprößler Interesse an einer finanziellen Beteiligung an den WEA gezeigt habe, hat bereits im Mai 2014 im Magistrat beschlossen, sich NICHT finanziell zu beteiligen, mit Verweis auf die Hessische Gemeindeordnung (HGO) und die Kommunalaufsicht.
Zitat aus einer uns vorliegenden Dokumentation zum Thema "Energie- und Klimaschutzbericht der Stadt Reinheim 2014":
"• Laut Pressemitteilungen wird die Gemeinde Fischbachtal und die Gemeinde Roßdorf selbst auf eine Beteiligung verzichten.
• Dieser Sachverhalt wurde dem Magistrat der Stadt Reinheim am 13.05.2014 mit folgendem Beschlussvorschlag vorgelegt:
• „Der Magistrat beschließt eine finanzielle Beteiligung an Windkraftanlagen in Roßdorf abzulehnen"
Energie_und_Klimaschutzbericht_Praesenta[...]
PDF-Dokument [1.1 MB]

2. Offener Brief an BM Sprößler 04.12.2014

Unser zweiter offener Brief an BM Sprößler, den Gemeindevorstand und die Gemeindevertreter in Sachen Infraschall und persönliche Haftung.
Offener Brief BM Sprössler_20141204.pdf
PDF-Dokument [370.3 KB]

1. Offener Brief an BM Sprößler 26.11.2014

Wir haben gestern im Nachgang zur Bürgerversammlung im Sonnensaal in Roßdorf vom 24.11.2014 und die, Zitat: "persönlich überfragte" Bürgermeisterin auf die von Bürgerinnen und Bürger zu den gesundheitlichen Risiken des Infraschalls gestellten Fragen, einen offenen Brief versendet. Diesen finden Sie hier:

Offener Brief an RP Darmstadt und hessischen Innenminister 26.11.2014

Nach mehreren Schreiben an das Regierungspräsidium Darmstadt und dem Offenlegen der in den avifaunistischen Gutachten enthaltenen Mängeln zu den im Planungsgebiet vorhandenen Rotmilanen, haben wir uns mit diesem offenen Brief an das RP, die Naturschutzstellen und auch den hessischen Innenminister gewendet. Ziel ist es, die Genehmigung der WEA 2 nicht zu erteilen. Den offenen Brief und die darin erwähnten Anlagen finden Sie hier:

Schreiben RP_26112014.pdf
PDF-Dokument [385.7 KB]
Anlagen Offener Brief 26112014 RP.zip
Archivdatei im ZIP Format [9.8 MB]

Neue Studie zur Energiewende und Naturschutz Windenergie im Lebensraum Wald

Die Studie beschreibt das Gefährdungspotenzial windkraftsensibler waldgebundener Arten (v. a. aus den Risikogruppen Vögel/Fledermäuse) durch den Bau und Betrieb von Windenergieanlagen im Wald (WEA). Sie stellt die Bedeutung der
Wälder für die Erhaltung der biologischen Vielfalt vor und zeigt auf, dass ein weiterer Ausbau von WEA im Wald einen Eingriff in eine Tabuzone darstellt und nur dann in Ausnahmefällen naturschutzfachlich und –rechtlich vertretbar wäre, wenn
dieser mit der Waldschutzkonzeption und den Artenschutzbelangen im Sinne der Erhaltung der Biodiversität bundeseinheitlich in Einklang zu bringen ist.

Andererseits bleibt festzuhalten, dass wichtige naturschutzfachliche Argumente zu oft ins Hintertreffen geraten und ausschließlich lokalpolitische und/oder wirtschaftliche Überlegungen über den Erfolg von Projekten entscheiden. Ein
unkoordinierter Ausbau mit allen negativen Folgewirkungen auf den Natur- und Landschaftsschutz kann nicht im Interesse der Gesellschaft sein. Ebenso problematisch sind die immer noch vorhandenen Wissensdefizite bezüglich der Auswirkung der WEA auf Art- und Populationsniveau windenergieempfindlicher Arten. Die Studie fordert weitere WKA im Wald nicht zu genehmigen und die Wälder zu generellen Tabuzonen zu erklären.

Dr. Klaus Richarz ist promovierter Biologe und war von 1980 bis 2013 hauptamtlich im Naturschutz tätig.

Mehr dazu auch unter Media.

Windkraft im Wald.pdf
PDF-Dokument [3.3 MB]

Rückstellungen und Rückbau WKA zu niedrig?

Für 72 Prozent aller hessischen Windräder fehlen Bürgschaften für den Rückbau, obwohl diese eigentlich verpflichtend sein sollen. Auf Steuerzahler kommen massive Kostenrisiken zu. Deshalb sind Landessicherungsfonds notwendig, in den alle Betreiber einzahlen sollen. Dies fordert nun die hessische FDP in einer aktuellen Anfrage an das hessische Ministerium für Umwelt und Energie.
 

Die Vorgaben der hessischen Landesregierung als Sicherungsleistung sind gemäß aktueller Untersuchungen und Kostenvoranschläge von unabhängigen Dritten, wie dem TÜV, deutlich zu niedrig. Bei Bauhöhen von mehr als 200 m, und Fundamenten gewaltigen Ausmaßes, geht man von ca. 500.000,- EUR i.d.R. aus, diese beinhalten Zuwegung, Kranaufstellung und Kosten.
 

In den von uns eingesehenen Unterlagen sind für die geplanten WKA auf dem Tannenkopf in Roßdorf lediglich 27.000,- EUR/MW installierte Leistung als Bürgschaft hinterlegt worden. Das sind in Summe bei 2,5 MW installierte Leistung 135.000,- EUR für BEIDE WKA!

 

Mehr dazu nachzulesen unter:

http://www.fdp-fraktion-hessen.de/Windkraft/14609c33196i1p32/index.html

Helgoländer Papier und Abstände zu Vogelhorsten

Die Leiter der deutschen Vogelschutzwarten sind in Mainz am Rande des 32. Deutschen Naturschutztages verpflichtet worden, das vorbereitete Papier vor der Veröffentlichung mit dem Bundesverband Windenergie (BWE) abzustimmen. Erst wenn sich beide Seiten über die Aussagen des Papiers geeinigt hätten, könne an eine Veröffentlichung gedacht werden. Diese Einflussnahme eines Wirtschaftsverbandes auf Fachempfehlungen ist ein Skandal. Der BWE ist offensichtlich bemüht, alle genehmigungshemmenden Fachveröffentlichungen durch seine besten Verbindungen in die Ministerialbürokratie zu beeinflussen oder ggf. auch zu verhindern.

Die Ministerialbürokratie hat in den letzten Monaten erheblichen Druck auf die Staatlichen Vogelschutzwarten der Länder ausgeübt und die Veröffentlichung der „Fachkonvention Abstandsempfehlung für Windenergieanlagen zu bedeutsamen Vogellebensräumen sowie Brutplätzen ausgewählter Vogelarten“ bisher verhindert.

Nach dem Wattenrat-Beitrag zu dem Skandal der Einflussnahme des BWE auf Veröffentlichung der Fachkonvention fand sich das komplette Papier anonym verschickt im Briefkasten. Wir bedanken uns bei dem unbekannten Absender.

Da wir davon ausgehen, dass auch der BWE über das Papier verfügt und nach dem Umweltinformationsgesetz einer Veröffentlichung eigentlich nichts im Wege stehen kann, veröffentlicht der Wattenrat die Fachkonvention als .pdf-Datei unter folgendem Link:

http://www.wattenrat.de/2014/09/11/fachkonvention-%E2%80%9Cabstandsregelungen-fur-windenergieanlagen-zu-bedeutsamen-vogellebensraumen-sowie-brutplatzen-ausgewahlter-vogelarten%E2%80%9D-liegt-als-pdf-vor/
 

Leserbrief eines Jagdpächters in Sachen Windkraft
20140812 BZ Leserbrief Heertz.pdf
PDF-Dokument [398.9 KB]

WEA machen Verluste

Die Odenwälder Nachrichten berichten am 07. August 2014 über weitere Verluste beim Windpark Hainhaus (Lützelbach, Odenwald; in der Nähe von Bad König). Seit der Inbetriebnahme in 2012 sind nun weitere 165.000,- EUR Verlust im abgelaufenen Jahr aufgelaufen.

Interessant ist in diesem Zusammenhang für Roßdorf, dass es sich hierbei ebenfalls um 3 MW Anlagen der neuesten Technik handelt. Die Anlage Typ VESTAS V112 hat eine Nabenhöhe von 119 m und einen Rotor-Durchmesser von 112 m.

Laut Windenergieatlas des DWD, der maßgeblich für die Einrichtung der sog. Windvorrangsflächen im Landesentwicklungsplan Hessen ist, wurden für das Gebiet auch nur Windgeschwindigkeiten zwischen 5,75 m/s und 6,25 m/s rechnerisch ermittelt.
Der erzeugte Strom entspricht einer Volllaststundenzahl von ca. 1820 Stunden/Jahr.
Die Anlage ist seit Anfang 2012 in kommunalem Betrieb. Im Vorfeld hatte die örtliche Bürgerinitiative nachdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass die zugrundegelegten Geschäftspläne von geschönten Annahmen vor allem
hinsichtlich der erhofften Stromerzeugung geprägt waren. Über diese Bedenken hatten sich die Verantwortlichen seinerzeit hinweggesetzt:
„Die Wirtschaftlichkeitsberechnung der neuen Windkraftanlage basiert auf einem Leistungswert von 7.600.000 kW/h bei 3 MW Nennleistung. Dies ergibt 2.533 erwartete Volllaststunden. … Die in der Presse zitierte Rechnung eines privaten Arbeitskreises mit Durchschnittswerten von … 1.828 können von uns weder nachvollzogen noch in Zusammenhang mit guten Mittelgebirgs-Standorten gebracht werden.“
(Zitat aus der sogenannten "Plausibilitätserklärung der OREG" gegenüber dem Kreistag vom Dezember 2011).

Als Hauptgrund für die weiteren Verluste wurden die niedrigeren Winderträge und die häufigen Stillstände als Verursacher im Artikel erwähnt.
Was die angeblichen „normalen Schwankungen“ betrifft, die sich innerhalb von 20 Jahren ausgleichen würden - abgesehen davon, dass davon in den Geschäftsplänen überhaupt nicht die Rede war - Voraussetzung dafür wäre auf jeden Fall, dass die Betreibergesellschaft (eine GmbH & Co. KG) überhaupt 20 Jahre durchhält!

Den detaillierten Bericht findet man im regionalen Pressearchiv unserer Webseite.

 

Wir befürchten, dass in Roßdorf, wo die Eckdaten ähnlich sind, sich eine ähnliche Ertragslage mit hohen Verlusten ergeben wird.

 

Antwort von BM Sprössler, 10.07.2014

Juni / Juli 2014: Infraschall
Uns liegt ein Schreiben von Dr. Heil und Dr. Manus an die Bürgermeisterin von Roßdorf, Frau Sprössler, datiert vom 25. Juni 2014 vor, in dem die Bürgermeisterin aufgefordert wird das Genehmigungsverfahren für die WKA auf dem Tannenkopf, wegen der nicht erforschten Infraschall-Gefahren auf die Gesundheit der Bürger, zu stoppen.

(Siehe unten stehendes pdf-Dokument)

Am 10. Juli antwortete dann die Bürgermeisterin Frau Sprössler mit dem bekannten Standardschreiben, lediglich ergänzt um den hier gelb markierten Bereich. Auf die besonderen Fragen ging man nicht weiter ein.

Darauf sahen sich Dr. Heil und Dr. Manus am 15. Juli gezwungen, ein 2. Schreiben an die Bürgermeisterin abzusenden. Siehe Anlage 2. Wir sind schon gespannt auf die Antwort.

Fallbeispiel und Kalkulation eines Windparks
Eine interessante Webseite mit zahlreichen Fakten zum Thema Wirtschaftlichkeit von WKA im Binnenland.

Die Webseite zeigt auf, wer die eigentlichen GEWINNER der WKA sind und kommt am Ende zu dem Schluß, daß bei einer voraussichtlichen durchschnittlichen Windgeschwindigkeit von 5,70 m/s ist nicht davon auszugehen, dass WKA mit einem wirtschaftlichen Erfolg betrieben werden können.

Und das gilt auch weiterhin für den Standort Tannenkopf.

Infraschall Studie des Umweltbundesamtes veröffentlicht

 

Die auf unserer Informationsveranstaltung und hier im Internet erwähnte Machbarkeitsstudie zum Thema Infraschall wurde nun vom Umweltbundesamt veröffentlicht und kann als PDF-Datei unter dem nachfolgenden Link heruntergeladen werden:
http://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/378/publikationen/texte_40_2014_machbarkeitsstudie_zu_wirkungen_von_infraschall.pdf


Mit den aktuell vom Umweltbundesamt veröffentlichten Ergebnissen der Machbarkeitsstudie zu Wirkungen von Infraschall sehen wir uns in unserer Kritik, für die wir  von GGEW, juwi und der REG e.V.  belächelt wurden, an den möglichen gesundheitlichen Risiken durch Infraschall von Windkraftanlagen, bestätigt. So kommt die Studie u.a. zu der Erkenntnis, dass in Deutschland nur sehr wenige wissenschaftliche Untersuchungen existieren, die sich mit Infraschall beschäftigen. Insbesondere zeigen aus Sicht des Umweltbundesamtes internationale Forschungsarbeiten auf, dass die in Deutschland angewendeten Gesetzesnormen und Messverfahren deutliche Defizite aufweisen und weiterentwickelt werden müssen.
Bemerkenswert ist, dass aus der Sicht des Umweltbundesamtes die Auswirkungen von Infraschall auf den Menschen auch bei Windkraftanlagen weiterer Untersuchungen bedürfen.

Wir hätten uns zwar gewünscht, dass das Umweltbundesamt hier schon viel klarer Stellung bezieht und zum Beispiel die aktuellen Abstände zur Wohnbebauung in Frage stellt, anstelle weitere Studien einzufordern. Dennoch bestätigt das Ergebnis der Studie alle bisher vorgebrachten Fakten zum Thema Infraschall.

Es zeigt sich durch diese Studie erneut, dass die aktuellen Abstandsregelungen zur Wohnbebauung in Hessen bei Windkraftanlagen angesichts der gesundheitlichen Risiken, die nicht genau erforscht sind, damit  unverantwortlich sind.

Greenpeace Studie zu Urwäldern in Hessen

Anbei ein Schreiben von Greenpeace an das Hessische Umweltministerium datiert vom 22. Mai 2014, dass uns erst jetzt anonym zugespielt worden ist.
Im Schreiben wird klar Stellung bezogen, weitere Waldflächen in Hessen als Urwald auszuweisen. Man bezieht sich auf eine in 2013 erstellte und präsentierte Studie. Diese ist auch vollständig unter :
herunterladbar.
Insgesamt hat Greenpeace 29 Flächen in Hessen im Rahmen einer intensiven Studie im Jahr 2013 ausgewählt, welche man für besonders geeignet hält. 

Im Schreiben und der Studie ist auch das bei uns betroffene Waldgebiet des Messeler Hügellandes / Kranichsteiner Wald erwähnt. (Nummer 27). Geht es nach dem Willen von Greenpeace, so soll das Messeler Hügelland / Kranichsteiner Wald Umgebung eines der zukünftigen Urwälder Hessens beheimaten.
Besonders hervorgehoben wird hier die Größe des Waldkomplexes, überwiegend Laubwald, jedoch zerschnitten durch Strassen und Eisenbahnlinien und der NATO Pipeline (die sich im Bereich der Zuwegung zu den geplanten Windkraftanlagen auf dem Tannenkopf befinden). Die noch unzerschnittenen Waldflächen sollen auf einer Fläche von ca. 2120 ha zu einem der zukünftigen Urwälder Hessens werden.

Das Areal bei Roßdorf / Darmstadt ist bis dato noch nicht in den Kreis der Naturschutzgebiete aufgenommen, lediglich der Kranichsteiner Wald (ein Teil des Messeler Hügellandes) ist bereits Natura 2000 Gebiet.
 

Es ist schon fast eine Ironie des Schicksals, dass das Naturschutzprojekt “Messeler Hügelland – Artenvielfalt vor unserer Haustür” gleichzeitig Windvorrangflächen enthält, die die Windkraftnutzung vor Naturschutz stellen und die geplante Errichtung von 2 jeweils 200 m hohen Windkraftanlagen auf dem Tannenkopf bis weit nach Darmstadt und auch zur Grube Messel zu sehen sein werden. Der geplante und beantragte Bau von Windkraftanlagen verbunden mit der Rodung von Waldflächen und der dauerhaften Versiegelung von Böden und Wegeflächen spricht klar gegen die angestrebten Ziele der hessischen Landesregierung 5% der Waldfläche als Urwald der Natur zu überlassen.

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg und die Gemeinden Roßdorf, Messel, Groß-Zimmern und die Stadt Darmstadt wären sicherlich stolz darauf, eines der Urwälder Hessens für den Tourismus vermarkten zu können (siehe Kellerwald).
Leider passt dieses Vorhaben überhaupt nicht zu den aktuellen Windkraftplanungen.


Einer politischen Partei dürfte es besonders schwer fallen, der Organisation Greenpeace fachliche Inkompetenz zu unterstellen.

04. Juni 2014; Antwort der Roßdörfer Bürgermeisterin Frau Sprössler auf unseren offenen Brief vom 10.Mai 2014

Antwort Frau Sprössler 21052014.pdf
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Unsere Kommentare zu den Antworten aus dem Roßdörfer Rathaus

Mittlerweile liegen uns von zahlreichen Bürgern die Antwortschreiben aus dem Rathaus von Frau Bürgermeisterin Sprößler vor. Eines dieser Schreiben finden Sie hier weiter unten.

Unsere Kommentare dazu:

"Wir sind Luftlinie 29 km von Biblis entfernt."

Auch hier versucht man Ängste zu schüren: die Entfernung des Atomkraftwerks Biblis (mittlerweile zwar vom Netz) und die Auswirkungen einer Atomkatastrophe auf die Region.

 

"Großer Wert der Bürgerbeteiligungen"
Dazu können wir immer wieder nur wiederholen, dass es unserer Meinung nach nicht ausreicht, lediglich 2 Bürgerversammlungen abzuhalten. Die Mehrzahl der Bürger ist bis heute nicht darüber voll informiert, über das was oben im Wald geplant und beantragt ist und seitens des Gemeindevorstands in Auftrag gegeben worden ist.

 

"Die von Ihnen genannten Eingriffe in die Natur sind gering und bei den gerodeten Flächen handelt es sich um Wiebke-Flächen, was für Windaufkommen spricht. Diese Flächen werden teilweise nach der Bauphase wieder aufgeforstet."

Von geringem Eingriff in die Natur kann man bei 17.000 qm gerodetem Wald nicht sprechen. Von den 17.000 qm werden auf Ausgleichsflächen nur 0,7 ha wieder aufgeforstet. Die Wege zu den geplanten WKA und die Flächen um die Anlagen herum werden für immer brach bleiben müssen. Eine der Flächen war durch den Orkan Wiebke Ende der 80er Jahre massiv beeinträchtigt worden, wurde aber in mühsamer Arbeit wieder mit viel Geld aufgeforstet. Falls wieder ein Orkan dieser Stärke über Deutschland stürmen sollte, würden so oder so alle WKA abgeschaltet werden müssen, um Schäden an den Anlagen zu vermeiden. In der Regel schaltet man die WKA bei Windgeschwindigkeiten von mehr als 20 m/s ab.

 

"Natürlich profitieren wir von Pachteinnahmen und Gewerbesteuer"
Bitte lesen Sie dazu den Bereich "Fakten Ertrag Roßdorf"

 

"Im übrigen hat jede Privatperson die Möglichkeit, am Ertrag der Anlagen zu partizipieren. Ein entsprechendes Angebot der GGEW wurde an die Haushalte verteilt."

Interessanter Satz, Frau Sprößler selbst beteiligt sich ja bis dato anscheinend noch nicht finanziell. Und die Gemeinde Roßdorf wird dies sicherlich auch nicht tun können.

Bitte lesen Sie dazu den Bereich "Fakten finanzielle Bürgerbeteiligung"

 

"Und wenn wir nach 25 Jahren feststellen, dass die Windkraft nicht oder nicht mehr die richtige Energiequelle ist, werden die Anlagen abgebaut und recyclet."

Wer glaubt, dass die WKA nach 25 Jahren wieder zurückgebaut werden sollte sich Bilder und Daten der massiven Fundamente anschauen. 20 m Durchmesser, 4 m tief, massiver Stahlbeton. Diese werden mit Sicherheit nicht wieder entfernt werden können. Und ausser Gras wird darauf nichts wachsen.

Antwortschreiben Frau Sprössler Seite 1
Antwortschreiben Frau Sprössler 06052014[...]
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Antwortschreiben Frau Sprössler Seite 2
Antwortschreiben Frau Sprössler 06052014[...]
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10. Mai 2014; Windpark-Betreibergesellschaft durch GGEW gegründet:

Durch die GGEW bzw. deren Tochterfirma, die GGEW Ventusol GmbH, wurde eine Windpark-Betreibergesellschaft für Roßdorf gegründet.
Die GGEW WP Roßdorf GmbH & Co. KG, unter HRA 85217. Hierbei handelt es sich um eine Personengesellschaft. Der persönlich haftende Gesellschafter ist die GGEW Ventusol GmbH (die GGEW Ventusol GmbH hat ein Stammkapital von 25.000,- EUR).

Wir fragen uns und Frau Sprößler:

Welche Auswirkungen hat dies auf:

  • die abgeschlossenen Pachtverträge mit der GGEW AG?
  • auf die abgeschlossenen Gestattungsverträge mit der GGEW AG?
  • auf die Höhe der Pachterträge?
  • auf die abgegebenen Bürgschaften im Rahmen der Rückbauverpflichtung des Antragstellers?
  • auf die Sicherheit ihres nachrangiges Darlehen?
Wir haben aus diesem Grund einen offenen Brief an die Frau Bürgermeisterin versendet. Diesen finden Sie hier.
Die Antworten dazu finden Sie weiter oben unter dem 04. Juni 2014.

 

Lesen Sie auch dazu unsere aktualisierten Informationen zum nachrangigen Darlehen.

17. April 2014: Bundesminister Gabriel auf einer Veranstaltung des Solarmodul Herstellers SMA in Kassel:

"Die Wahrheit ist, dass die Energiewende kurz vor dem Scheitern steht.
 

Die Wahrheit ist, dass wir auf allen Feldern die Komplexität der Energiewende unterschätzt haben.
 

Für die meisten anderen Länder in Europa sind wir sowieso Bekloppte.“
 

Nachzuhören und -zusehen hier.

Offener Brief an Gemeindevorstand / Gemeindevertreter Roßdorf
Schreiben Gemeindevorstand und Gemeindev[...]
PDF-Dokument [91.3 KB]
22. März 2014; Email unseres Mitstreiters Albert Harbodt
an die Umweltministerin von Hessen, Frau Hinz und die ehemalige Umweltministerin Frau Puttrich
Schreiben Umweltministerin(1).pdf
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20. März 2014; Brief von Prof.Dr.Dr.h.c.Dr.h.c Günter Specht
an das Regierungspräsidum Darmstadt; Einwände gegen Flächennutzungsplan Südhessen
Specht_Stellungnahme_01.04.pdf
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Die Lektüre lohnt, weil die Kritik an der konkreten Ausgestaltung des Planes in eine umfassende Gesamtschau eingebettet ist. Die wichtigsten Fakten:

  • Regionalplan Südhessen ist zurückzuziehen, weil sachlich unbegründet und unvollständig, keine übergeordnete deutschlandweite oder europäische Planung.
  • Unklar ob die für Windkraft ausgewiesenen Flächen überhaupt benötigt werden.
  • nicht sichergestellt, ob damit die Stromversorgung gesichert ist.
  • Windgeschwindigkeiten in Südhessen viel zu niedrig, daher unrentabel, ineffiziente Stromerzeugung; ökonomische Aspekte werden nicht berücksichtigt.
  • autarke Stromversorgung ist wegen fehlender Speicher auf absehbare Zeit nicht möglich
  • es fehlen Planungen für Zugangsstrassen, Stromleitungen und Schaltanlagen
  • es fehlen Schätzungen zu den Volllaststunden pro Jahr
  • Regionalplan ist nicht auf Landes- und Bundesebene abgestimmt
  • Gefahr weiterer Strompreissteigerungen
  • Kohlenstoffbilanz fehlt für die zu rodenden Waldflächen
  • RP darf keine Windkraftanlagen genehmigen, die nicht dem Strombedarf entsprechen
  • Eine Energiewende ist auch ohne Kernkraft möglich
  • Avifaunistische Gutachten sind mangelhaft, da die Fledermäuse als nachtaktive Tiere nur unzureichend erfasst sind.
  • Vogelzuggutachten sind lückenhaft
  • Gutachter sind von den Interessen der Auftraggeber abhängig, es handelt sich um kommerzielle Institute und keine neutralen Gutachter
  • Fläche unter Windkrafträdern kann nicht mehr aufgeforstet werden, wie vielfach behauptet
  • WINDRÄDER sind nicht Teil der Kulturlandschaft
Ein sehr motivierender Brief an die IG Roßdorf von Hanna Bengeser (FDP)
Schreiben Hanna Bengeser.pdf
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Schreiben der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald an den RP Darmstadt sowie den Hessischen Wirtschaftsminister vom 24.02.2014
Der Kreisvorstand des Kreisverbandes Darmstadt-Dieburg richtet sich in diesem Schreiben gegen die Errichtung der Windkraftanlagen auf dem Tannenkopf.
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Schrei[...]
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